Für Privatkunden Vorsorge & Notfallordner
Neu · Zusatzmodul zur Vermögensakte
Vorsorge & Notfallordner. Damit Ihre Familie im Ernstfall nicht suchen muss.
Wo liegt die Vorsorgevollmacht? Bei welchen Banken gibt es Kredite? Welche Versicherungen laufen? Der Notfallordner hält fest, was es gibt und wo es liegt, und gibt Menschen Ihres Vertrauens im Ernstfall Lesezugriff, kontrolliert und protokolliert.
29,00 € je Jahr zusätzlich zur Vermögensakte, inkl. USt · Zum Preis
Checkliste
Zwölf Punkte, je mit Status und Ablageort
Je Punkt halten Sie fest, ob es ihn gibt, ob er fehlt oder nicht nötig ist, und wo er liegt. Bei Paaren gelten die persönlichen Punkte wie Vollmacht, Verfügungen, Testament und Bestattungswünsche für jede Person einzeln, Abos, Schlüssel, Haustiere und Kontakte einmal gemeinsam. Der Balken zeigt, was noch offen ist; einmal im Jahr erinnert die Vermögensakte an die Durchsicht.
- VorsorgevollmachtWer für Sie handeln darf. Mit Hinweis auf das Zentrale Vorsorgeregister.
- BetreuungsverfügungWen das Gericht als Betreuer bestellen soll.
- PatientenverfügungNur der Ablageort, keine Gesundheitsangaben.
- Testament / ErbvertragAblageort des Originals, Hinweis auf die amtliche Verwahrung.
- BestattungswünscheWünsche, Vorsorgevertrag, Grabstelle.
- HaustiereWer die Tiere versorgt, Tierarzt, Versicherung.
- Abos und laufende VerträgeStrom, Telefon, Streaming, Vereine.
- Digitale KontenE-Mail, Cloud, soziale Netzwerke: nur wo die Zugänge liegen.
- PasswortmanagerWelcher, und wo der Notfallzugang liegt. Niemals Passwörter.
- Schlüssel und SchließfächerHaus, Auto, Tresor, Bankschließfach.
- Ausweise und UrkundenAusweis, Geburts- und Heiratsurkunde, Rentenunterlagen.
- Wichtige KontakteSteuerberater, Notar, Arbeitgeber, Hausverwaltung.
Was erledigt ist, was fehlt
Für jeden Punkt wählen Sie vorhanden, fehlt oder nicht nötig und notieren den Ablageort, bei Paaren getrennt nach Person und Gemeinsam. Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung können Sie als im Zentralen Vorsorgeregister eingetragen kennzeichnen.
Mit „Alles durchgesehen“ bestätigen Sie den Stand; nach einem Jahr erinnert die Akte an die nächste Durchsicht.
Bildschirmfotos aus dem Testsystem mit fiktiven Daten. Alle Namen, Banken und Zahlen sind fiktiv.
Für Angehörige
„Was Angehörige wissen müssen“, ohne doppelte Erfassung
Die Übersicht entsteht aus dem, was ohnehin in Ihrer Vermögensakte steht. Nichts muss ein zweites Mal eingetragen werden.
Banken, Kredite, Versicherungen, Immobilien
Die Übersicht nennt Banken und Konten, Kredite, Versicherungen, Immobilien und Bürgschaften, jeweils mit Institut oder Anschrift. Kontonummern erscheinen nur gekürzt, Beträge gar nicht.
Als Notfall-PDF legen Sie sie zu Ihren Unterlagen in Papierform oder geben sie einer Vertrauensperson. Wo der Ordner in Papierform liegt, steht ebenfalls darin.
Vertrauenspersonen
Im Ernstfall Zugang. Vorher nicht. Und nie ohne Ihr Wissen.
Sie benennen bis zu fünf Vertrauenspersonen. Sie erhalten einen persönlichen Link, aber keinen Zugriff. Den gibt es erst nach einem Antrag und einer Wartezeit, in der Sie widersprechen können.
Antrag stellen
Die Vertrauensperson öffnet ihren Link, bestätigt sich mit einem Einmalcode per E-Mail und beantragt Zugriff.
Sie werden informiert
Sie erhalten sofort eine E-Mail mit Widerspruchslink, kurz vor Ablauf der Wartezeit eine Erinnerung.
Wartezeit
Ein Widerspruch beendet den Antrag. Ohne Widerspruch läuft die Wartezeit ab.
Vorgabe 14 Tage, einstellbar 7 bis 60Lesezugriff
Checkliste, Übersicht und Notfall-PDF lesen, nichts ändern. Jeder Zugriff steht in Ihrem Protokoll.
30 Tage
Personen benennen, Wartezeit festlegen
Für jede Vertrauensperson tragen Sie Name, E-Mail-Adresse und Beziehung ein. Einen Link können Sie neu senden, dann wird der alte ungültig, oder die Person jederzeit widerrufen; ein offener Antrag endet damit.
Die Wartezeit nach einem Antrag legen Sie selbst fest. Einen laufenden Zugriff können Sie jederzeit beenden.
Der Zugang ersetzt keine Vorsorgevollmacht. Vertrauenspersonen benennt nur der Inhaber einer eigenen Vermögensakte.
Bildschirmfotos aus dem Testsystem mit fiktiven Daten. Alle Namen, Banken und Zahlen sind fiktiv.
Was der Notfallordner nicht ist
Ein Ordnungssystem, kein Tresor und keine Rechtsberatung
Keine Passwörter
Passwörter, PINs und TANs gehören nicht hinein, nur der Ort, an dem Zugänge liegen, etwa das Notfallkit Ihres Passwortmanagers.
Keine Gesundheitsdaten
Zur Patientenverfügung nur der Ablageort. Eine Kopie nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.
Keine Rechtsberatung
Die Akte ordnet und erinnert. Ob Vollmacht, Verfügung oder Testament wirksam sind, prüft sie nicht.
Preis
29,00 € je Jahr zusätzlich zur Vermögensakte.
In der Testphase ist die Nutzung unentgeltlich. Diese Preise gelten ab dem Verkaufsstart.
Gesamtpreis inkl. USt, jährlich im Voraus. Laufzeit zunächst zwölf Monate, danach monatlich kündbar. Buchbar im Portal unter Notfall & Vorsorge; vor der Buchung sehen Sie Preisliste und Widerrufsbelehrung.
Die Vermögensakte selbst kostet ab 7,42 € im Monat (89,00 € pro Jahr, jährliche Abrechnung) inkl. USt. Zu den Preisen